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Sprachförderkonzept


Stand: März 2016

Allgemein

Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler

          Ca. 180

Davon ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen

          27

Davon nicht in ihrer Herkunftssprache alphabetisiert

          5

Erstsprachen – neben Deutsch – an der Schule

Albanisch, Kosovo-Albanisch,

Arabisch (Libanon, Sudan),

Bulgarisch, Farsi, Französisch,

Kurdisch (Irak, Syrien, Türkei),

Serbisch, Griechisch, Polnisch,

Durchgängige Sprachbildung
Organisationsformen schulischer Sprachförderung

- Sprachlernklasse- Sprachförderstunden- Neu ankommende SuS ohne Sprachkenntnisse werden einer Regelklasse zugeordnet und nehmen am Sprachförderunterricht (ca. 10 Std.) teil, sofern keine Plätze in der SKL frei sind- Falls SKL und die Gruppe mit Sprachförderstunden bereits voll sind, wird für Neuankömmlinge ohne Sprachkenntnisse eine zweite Gruppe mit Sprachförderstunden eingerichtet- Sobald in der SKL freie Plätze sind, wechseln die SuS in der SKL- In Planung ist die Einrichtung einer schulformübergreifenden SKL (Gymn., RS, HS) für nicht in der Herkunftssprache alphabetisierte Schülerinnen und Schüler- Alternativ zu einer weiteren SKL besteht auch die Möglichkeit von Sprachförderstunden für nicht alphabetisierte Schülerinnen und Schüler durch eine Aufstockung der 071-er Stunden- in der Regelklasse nehmen sie am Sportunterricht teil und in Absprache mit den Lehrkräften auch in anderen Fächern (Mathe, Englisch, WPK, NM, GSW)- SuS der SKL ohne Kenntnisse der Grundrechenarten erhalten 4 Std. Mathe/Woche zum Erlernen der Grundrechenarten (ab Schuljahr 2016/17)

- sobald der Sprachstand es zulässt, nehmen die SuS an möglichst vielen Fächern in der Regelklasse teil und erhalten dort noch sprachliche Unterstützung

- Benotung erfolgt erst nach 2 Jahren (durch Beschluss der KK) Aufenthalt, kann aber bei guten Leistungen schon früher erfolgen

- Auffallend leistungsstarke SuS werden an SKL am Gym. vermittelt

Verzahnung additiver und integrativer Sprachfördermaßnahmen

- S.o.

Übergänge von Teilnahme an Sprachfördermaßnahme zur Teilnahme am Unterricht

- Zunächst Sprachförderstunden

- Dann Teilnahme an SKL: 26 Std. DAF/DAZ + 4 Std. Mathe (Grundrechenarten)

- Nach SKL Regelklasse, nach Bedarf noch Teilnahme an Sprachförderstunden

Dokumentation der individuellen Lernentwicklung

- Individueller Beobachtungsbogen (hrsg. von NLSchB)

- Regelmäßige kurze Überprüfungen (schriftl., mündl.) entsprechend dem indivuellen Sprachniveau der einzelnen Schülerinnen und Schüler

Durchgängige Sprachbildung in allen Fächern

- Schulung des Kollegiums über Sprachbildung (Fr. Bartel, Fr. Bouroutzi, Fr. Neubacher, NLSchB B & U)

Ansprechperson

- Fr. Bartel, Fr. Bouroutzi, Fr. Neubacher

Lehrkräfte in der Sprachförderung

- Fr. Bartel, Fr. Bouroutzi, Fr. Neubacher

Material

- siehe unten

Benötigte Lehrerstunden

- insgesamt 50 Std 071

Lehrerstunden bisher für Sprachförderung

- 30 Std. SKL

- 30 Std. 071

Interkulturelle Schulentwicklung

Wie bildet sich die interkulturelle Schulentwicklung im Schulprogramm ab?

- Aufnahme in Leitbild und Schulprogramm in Planung

Wie werden die Erziehungsberechtigten mit eingebunden?

- Schule informiert Erziehungsberechtigte in Einzelgesprächen mit Dolmetscher, falls erforderlich

Mit welchen außerschulischen Partnern wird kooperiert?

- Schulträger (Soziale Dienste, Integrationsbeauftragte, Dolmetscher)

- Jugendamt, Familienhelfer (falls involviert)

- Enge Kooperation und regelmäßiger Austausch mit den LK der SKL und den SL der benachbarten Schulen (RS, Gym.) und Fr. Jada (NLSchB)

Werden B&U-Angebote der NLSchB genutzt?

- Anfrage ist erfolgt, Kontakt besteht zu Fr. Jada

Welche Fortbildungen?

- DAF/DAZ-Qualifikation einzelner Lehrkräfte

- Weitervermittlung von Basiswissen an das Kollegium

Wer übernimmt die zentrale Koordination?

- Gruppe: Lehrkräfte von DAF/DAZ und Sprachförderunterricht, SL (Bartel, Bouroutzi, Neubacher, Khallafi)

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