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Sprachförderkonzept

Stand: Dezember 2017

Allgemein

Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler

          Ca. 106

Davon ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen

          18

Davon nicht in ihrer Herkunftssprache alphabetisiert

          0

Erstsprachen – neben Deutsch – an der Schule

Albanisch, Kosovo-Albanisch,

Arabisch (Libanon, Sudan),

Bulgarisch, Farsi, Französisch,

Kurdisch (Irak, Syrien, Türkei),

Serbisch, Griechisch, Polnisch,

Russisch, Türkisch

Durchgängige Sprachbildung
Organisationsformen schulischer Sprachförderung 

 Sprachförderstunden

 - Alle SuS ohne/mit wenig Sprachkenntnisse werden einer 

   Regelklasse zugeordnet und nehmen am  

   differenzierten Deutschunterricht teil. 

  - In Jg. 9 befinden sich die meisten SuS mit

   Sprachförderbedarf DAZ, hier wird Unterstützung

  geboten durch Sprachförderstunden

 - SuS der SLK ohne Kenntnisse der Grundrechenarten

   erhalten 4 Std. Mathematik/Woche zum Erlernen der

   Grundrechenarten

 

 Organisation der Sprachförderstunden

- die SuS erhalten nur diese Stunden (ca. 6 wöchentlich) für

  den Spracherwerb und müssen daran teilnehmen; in allen

  anderen Stunden sind sie in der Regelklasse. Individuell

  sollen sie frühzeitig in den Unterricht einbezogen werden

  oder - falls dies noch gar nicht möglich ist - Aufgaben aus

  den in jeder Klasse vorhandenen DAZ-Materialien erledigen.

 

 Allgemein

 - Benotung erfolgt erst nach 2 Jahren Aufenthalt in der

   Bundesrepublik Deutschland (durch jeweiligen Beschluss der

    KK für jeden einzelnen SuS), kann aber bei guten

    Leistungen schon früher erfolgen

 - Auffallend leistungsstarke SuS werden an SLK am Gym.

   vermittelt, leistungsschwächere SuS werden vom Gym. an

   die GSS vermittelt

 

 Sprachbildung in Englisch

 - Zusätzlich bietet die Schule 2 Std. Englischunterricht für die

 SuS, welche an einer Sprachfeststellungsprüfung teilnehmen/

   teilgenommen haben

Verzahnung additiver und integrativer Sprachfördermaßnahmen

 - S.o.

Übergänge von Teilnahme an Sprachfördermaßnahme zur Teilnahme am Unterricht

 - Sofortige Zuordnung zu einer Regelklasse

 - Zusätzlich Sprachförderstunden mit Aufgaben für den

 Unterricht im Klassenverband, solange die Sprachkenntnisse

   es noch nicht anders ermöglichen

 - Je nach Vorkenntnissen sofortige Integration in einzelne

   Fächer

 - Sofortige Integration in den Fächern Sport, Kunst,  u. ä.

Dokumentation der individuellen Lernentwicklung

- Individueller Beobachtungsbogen (hrsg. von NLSchB)

- Regelmäßige kurze Überprüfungen (schriftl., mündl.)

  entsprechend dem indivuellen Sprachniveau der einzelnen

  Schülerinnen und Schüler

Durchgängige Sprachbildung in allen Fächern

- Schulung des Kollegiums über Sprachbildung, Austausch

  über Probleme und Bedarfe, Ausstattung der Klassen mit

  entsprechenden Materialien

Ansprechperson

- Fr. Bartel,

Lehrkräfte in der Sprachförderung

- Fr. Bartel,

Material

- siehe unten

Benötigte Lehrerstunden

- 20 Std.

Lehrerstunden bisher für Sprachförderung

- 20 Std.

Interkulturelle Schulentwicklung

Wie bildet sich die interkulturelle Schulentwicklung im Schulprogramm ab?

- Aufnahme in Leitbild und Schulprogramm in Planung

Wie werden die Erziehungsberechtigten mit eingebunden?

- Schule informiert Erziehungsberechtigte in Einzelgesprächen mit Dolmetscher, falls erforderlich, Gespräche mit Erziehungsbrechtigten über Schulpflicht, Pünktlichkeit und Information über das deutsche/niedersächsische Schulsystem und den Übergang Schule/ Berufsschule, Start des langfristigen Projekts "IMPULSE" in Zusammenarbeit mit der Stadt Seelze. Hier steht die Elternarbeit im Forkus, dabei  geht es um konkrete Unterstützung/ Begleitung der einzelnen SuS unter Einbeziehung der Eltern bi zum Ende einer Ausbildung und dem Einstieg in einen Beruf.

Mit welchen außerschulischen Partnern wird kooperiert?

 - Schulträger (Soziale Dienste, Integrationsbeauftragte,

   Dolmetscher)

 - Jugendamt, Familienhelfer (falls involviert)

 - DAZ-Netzwerk Seelze, Enge Kooperation und regelmäßiger

   Austausch mit den DAZ LK und den SL der benachbarten

   Schulen (RS, Gym.), Seelzer Integrationsbeauftragter und

   Fr. Yada (NLSchB)

 - BBS Neustadt

 - Agentur für Arbeit

Werden B&U-Angebote der NLSchB genutzt?

 - Anfrage ist erfolgt, Kontakt besteht zu Frau Yada

Welche Fortbildungen?

- DAF/DAZ-Qualifikation einzelner Lahrkräfte

 - Weitervermittlung von Basiswissen an das Kollegium

 - Fortbildung einzelner Lehrkräfte "Umgang mit

   traumatisierten Geflüchteten"

 - Weiterbildung SL zum "Integrationscoach"
Wer übernimmt die zentrale Koordination?

 - Arbeitsgruppe: Lehrkräfte von DAF/DAZ und

   Sprachförderunterricht und Fachkollegen

   Berufsorientierung, SL

   (Fr. Bartel, Fr. Cacopardo, Fr. Kuhlmann)

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