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Sprachförderkonzept

Stand: Dezember 2017

Allgemein

Gesamtzahl der Schülerinnen und Schüler

          Ca. 151

Davon ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen

          37

Davon nicht in ihrer Herkunftssprache alphabetisiert

          3

Erstsprachen – neben Deutsch – an der Schule

Albanisch, Kosovo-Albanisch,

Arabisch (Libanon, Sudan),

Bulgarisch, Farsi, Französisch,

Kurdisch (Irak, Syrien, Türkei),

Serbisch, Griechisch, Polnisch,

Russisch, Türkisch

Durchgängige Sprachbildung
Organisationsformen schulischer Sprachförderung 

 Sprachförderstunden

 - Alle SuS ohne Sprachkenntnisse werden einer Regelklasse

   zugeordnet und nehmen am Sprachförderunterricht teil.

 - In einer Gruppe sind alle SuS zusammengefasst, die erst

   wenige Monate die Schule besuchen aus Jg. 6-10 (10 Std.)

 - In einer zweiten Gruppe werden SuS beschult, welche

   bereits Sprachkenntnisse haben (Fortgeschrittene),

   Jg. 6,7,9,10 (10 Std.)

 - In dieser Gruppe werden auch die SuS weiter unterstützt

   und gefördert, bei denen kein Notenschutz mehr gilt.

 - In Jg. 8 (also 2018/19 in Jg. 9) befinden sich die meisten

   SuS mit Sprachförderbedarf DAZ, hier wird Unterstützung

   geboten durch Sprachförderstunden parallel zum Unterricht,

   so dass die SuS hier frühzeitig gezielt ihren individuellen

   Bedarfen entsprechend gefördert werden können, um nach

   Kl. 9 den hauptschulabschluss zu erreichen (20 Std.)

 - Englisch, WPK, NM, GSW

 - SuS der SLK ohne Kenntnisse der Grundrechenarten

   erhalten 4 Std. Mathematik/Woche zum Erlernen der

   Grundrechenarten

 

 Organisation der Sprachförderstunden

- die SuS erhalten nur diese Stunden (ca. 10 wöchentlich) für

  den Spracherwerb und müssen daran teilnehmen; in allen

  anderen Stunden sind sie in der Regelklasse. Individuell

  sollen sie frühzeitig in den Unterricht einbezogen werden

  oder - falls dies noch gar nicht möglich ist - Aufgaben aus

  den in jeder Klasse vorhandenen DAZ-Materialien erledigen.

 

 Allgemein

 - Benotung erfolgt erst nach 2 Jahren Aufenthalt in der

   Bundesrepublik Deutschland (durch jeweiligen Beschluss der

    KK für jeden einzelnen SuS), kann aber bei guten

    Leistungen schon früher erfolgen

 - Auffallend leistungsstarke SuS werden an SLK am Gym.

   vermittelt, leistungsschwächere SuS werden vom Gym. an

   die GSS vermittelt

 

 Sprachbildung in Englisch

 - Zusätzlich bietet die Schule 2 Std. Englischunterricht für die

 SuS, welche an einer Sprachfeststellungsprüfung teilnehmen/

   teilgenommen haben

Verzahnung additiver und integrativer Sprachfördermaßnahmen

 - S.o.

Übergänge von Teilnahme an Sprachfördermaßnahme zur Teilnahme am Unterricht

 - Sofortige Zuordnung zu einer Regelklasse

 - Zusätzlich Sprachförderstunden mit Aufgaben für den

   Unterricht im Klassenverband, solange die Sprachkenntnisse

   es noch nicht anders ermöglichen

 - Je nach Vorkenntnissen sofortige Integration in einzelne

   Fächer

 - Sofortige Integration in den Fächern Sport, Kunst, Werken,

   u. Ä.

Dokumentation der individuellen Lernentwicklung

- Individueller Beobachtungsbogen (hrsg. von NLSchB)

- Regelmäßige kurze Überprüfungen (schriftl., mündl.)

  entsprechend dem indivuellen Sprachniveau der einzelnen

  Schülerinnen und Schüler

Durchgängige Sprachbildung in allen Fächern

- Schulung des Kollegiums über Sprachbildung, Austausch

  über Probleme und Bedarfe, Ausstattung der Klassen mit

  entsprechenden Materialien

Ansprechperson

- Fr. Bartel, Hr. Reuter, Hr. Lange

Lehrkräfte in der Sprachförderung

- Fr. Bartel, Hr. Reuter, Hr. Lange, Fr. Dr. Apfel

Material

- siehe unten

Benötigte Lehrerstunden

- 50 Std.

Lehrerstunden bisher für Sprachförderung

- 50 Std.

Interkulturelle Schulentwicklung

Wie bildet sich die interkulturelle Schulentwicklung im Schulprogramm ab?

- Aufnahme in Leitbild und Schulprogramm in Planung

Wie werden die Erziehungsberechtigten mit eingebunden?

- Schule informiert Erziehungsberechtigte in Einzelgesprächen

  mit Dolmetscher, falls erforderlich, Gespräche mit

  Erziehungsbrechtigten über Schulpflicht, Pünktlichkeit und

  Information über das deutsche/niedersächsische

  Schulsystem und den Übergang Schule/ Berufsschule, Start

  des langfristigen Projekts "IMPULSE" in Zusammenarbeit mit

  der Stadt Seelze. Hier steht die Elternarbeit im Forkus, dabei

  geht es um konkrete Unterstützung/ Begleitung der

  einzelnen SuS unter Einbeziehung der Eltern bi zum Ende

  einer Ausbildung und dem Einstieg in einen Beruf

Mit welchen außerschulischen Partnern wird kooperiert?

 - Schulträger (Soziale Dienste, Integrationsbeauftragte,

   Dolmetscher)

 - Jugendamt, Familienhelfer (falls involviert)

 - DAZ-Netzwerk Seelze, Enge Kooperation und regelmäßiger

   Austausch mit den DAZ LK und den SL der benachbarten

   Schulen (RS, Gym.), Seelzer Integrationsbeauftragter und

   Fr. Yada (NLSchB)

 - BBS Neustadt

 - Agentur für Arbeit

Werden B&U-Angebote der NLSchB genutzt?

 - Anfrage ist erfolgt, Kontakt besteht zu Frau Yada

Welche Fortbildungen?

- DAF/DAZ-Qualifikation einzelner Lahrkräfte

 - Weitervermittlung von Basiswissen an das Kollegium

 - Fortbildung einzelner Lehrkräfte "Umgang mit

   traumatisierten Geflüchteten"

 - Weiterbildung SL zum "Integrationscoach"
Wer übernimmt die zentrale Koordination?

 - Arbeitsgruppe: Lehrkräfte von DAF/DAZ und

   Sprachförderunterricht und Fachkollegen

   Berufsorientierung, SL

   (Fr. Bartel, Hr. Lange, Hr. Reuter, Fr. Dr. Apfel, Fr.

   Cacopardo, Fr. Khallafi)

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